Die vier Evangelien des Neuen Testaments berichten sehr viel weniger über die Auferstehung Unseres Herrn als über Seine Passion, weil die Passion der Zweck und der Höhepunkt Seiner Inkarnation war.
»Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entfachen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! Vorher muss ich aber noch Schweres erleiden. Es ist für mich eine große Last, bis alles vollbracht ist.» (Lukas XII, 49-50). Diese Worte beziehen sich auf Seine Passion, ohne die es keine Auferstehung gegeben hätte. Durch Seine Passion errang Er den Sieg über den Tod, durch Seine Auferstehung bewies Er diesen Sieg. Durch Seine Passion überwand er das Böse und ermöglichte unsere Rettung. Durch Seine Auferstehung machte er das Gute offenbar, das Er für die Menschen vollbracht hatte, und vollendete unsere Rettung. Nun neigen wir als gefallene Menschen dazu, sein Leiden zu verschweigen und nur an dessen Früchte zu denken; so kann die Neukirche den leidenden Heiland am Kreuze durch den Auferstandenen ersetzen, aber die Heilige Schrift legt das Schwergewicht auf die Wurzeln, um die Früchte umso mehr zu sichern. Nichtsdestoweniger führen wir hier aus jedem der vier Evangelien ein Zitat über die Auferstehung Unseres Herrn an.
Matthäus XXVIII, 18 gibt einige der letzten Worte wieder, die von Unserem Herrn überliefert sind, ehe Er zum Himmel emporstieg: «Mir ist gegeben alle Gewalt (Autorität) im Himmel und auf Erden.» Alle Autorität ist Ihm, Jesus Christus, gegeben – und nicht Moses oder Buddha oder Mohammed oder Marx oder irgendeinem anderen Stifter der vielen falschen Religionen, denen die Menschen huldigen. Ausserdem spricht Christus hier auch nicht in Seiner Eigenschaft als Gott, denn als Gott besitzt Er diese Macht bereits. Wenn «alle Gewalt im Himmel und auf Erden» Ihm «gegeben» wurde, kann dies bloss bedeuten, dass sie Ihm als Mensch gegeben worden ist. Eine dermassen kühne Aussage kann nur entweder Unfug oder die Wahrheit sein. Doch hätte Christus das Gegenteil gesagt, so wäre Er ein Lügner gewesen, wie Seine Feinde (siehe Johannes VIII, 55). Diese «Gewalt im Himmel und auf Erden» unterscheidet die wahre katholische Kirche von der Neukirche sowie von allen anderen falschen Kirchen oder Religionen der Welt. Diese einzigartige göttliche Autorität übt Gott ausschliesslich durch seinen Stellvertreter auf Erden aus, den Papst in Rom. Notwendigerweise wird Gott entweder Papst Franziskus bekehren, oder ihn durch einen wahren Papst ersetzen, welcher die wahre Kirche wiederherstellen wird.
Markus XVI, 16 zitiert ebenfalls Worte Unseres Herrn unmittelbar vor Seiner Himmelfahrt: «Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.» Auch dies ist eine kühne Behauptung, die entweder wahr oder aber Unfug ist. Und wenn sie wahr ist, ist der ganze Ökumenismus nach Vatikan II, welcher auf dem Grundsatz beruht, dass Seelen auch ausserhalb der katholischen Kirche gerettet werden können, Unfug. Seelen können von Unserem Herrn INNERHALB falscher Religionen gerettet werden, aber niemals DURCH diese falschen Religionen.
Harte Worte? Die Frage ist nicht, ob diese Worte hart sind, sondern ob sie wahr sein. Durch Wunschdenken werde ich meine Seele niemals retten. Es ist reines Wunschdenken, anzunehmen, dass ich Christi Himmel erwerben kann, indem ich Christus oder Seine Fortsetzung ignoriere, die eine und einzige Kirche, die Er gegründet hat, um Seine Inkarnation auf Erden fortzusetzen, nachdem Er persönlich zum Himmelaufgestiegen ist.
Lukas XXIV, 25-26 berichtet, wie der auferstandene Herr die beiden Pilger aus Emmaus tadelt, weil es ihnen so schwerfällt, zu glauben: »Ihr Unverständigen und im Herzen zu Trägen, an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen?» Wir Menschen wollen nicht glauben, dass es notwendig ist, irgendwelche Leiden auf sich zu nehmen, aber St. Thomas von Aquin (III 69, 3) führt drei Gründe dafür an, warum die Taufe unsere Leiden in diesem Leben nicht aufhebt: Erstens, damit die Christen an der Passion Christi teilhaben können; zweitens, damit sie kämpfen müssen, um des ewigen Lebens teilhaftig zu werden; drittens, damit das christliche Leben nicht einfach zu einem Versuch wird, irdisches Leiden zu vermeiden. Das Leiden hat seinen Zweck.
Johannes XX, 29 erzählt, wie der auferstandene Christus den zweifelnden Apostel Thomas eben von seinem Unglauben geheilt hat, indem er ihm erlaubte, die durch Seine Kreuzigung hinterlassenen Wunden zu berühren: « Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!»
Zweitausend Jahre nach Christi Erdenleben sind wir oft versucht zu denken: Wenn wir Ihn nur in seiner fleischlichen Gestalt sehen und täglich mit Ihm leben könnten, wie es Seinen Aposteln vergönnt war, wieviel leichter wäre es dann doch, an Ihn zu glauben! Doch dann besässe unser Glauben nicht denselben Wert. Ohne diesen täglichen Beweis an Ihn zu glauben, ist für den Himmel viel verdienstvoller, wie Unser Herr dem Heiligen Thomas in Erinnerung rief. An Gott glauben heisst beileibe nicht, an Unfug zu glauben, aber nur mit Hilfe «wissenschaftlicher Beweise» an Ihn zu glauben, heisst unseren Glauben jenes Vertrauens zu Gott zu berauben, das einen wichtigen Teil des Verdienstes und Werts des Glaubens bildet. Und wenn wir leiden und dennoch glauben, ist der Glaube noch verdienstvoller.
Kyrie eleison.
Der Glaube ist ein starker Schild, den keine Lügenflut durchdringt
Der Glaube an die Auferstehungbeinahe schondie Rettung bringt.
ELEISON-KOMMENTARE EC771 MARXISM = RELIGION
“Stöcke und Steine werden meine Knochen brechen, aber Worte werden mich nie verletzten», lautet eine alte Spruchweisheit, die freilich längst nicht immer zutrifft. Worte können für sich allein eine zerstörerische Macht ausüben und einen Gegner vernichten. Der erste Preis geht hier wohl immer noch an das Wort «Antisemit», doch in letzter Zeit erhebt das Wort «Rassist» lautstark Anspruch auf den Spitzenrang. Woher kommt diese manische Fixierung auf «Rasse», und was ist so schlimm daran, ein «Rassist» zu sein? James Lindsay ist ein amerikanischer Schriftsteller und Kulturkritiker; als Vertreter des Jahrgangs 1979 gehört er einer Generation an, die in einer von linkem Denken geprägten Welt geboren und erzogen wurde, aber wie seinerzeit Dostojewski und Solschenizyn, scheint er einen Frontwechsel vollzogen zu haben . Lindsay liefert eine fundierte Erklärung dafür, wie es dazu kam, dass dem Wort «Rasse» heute eine so masslos übertriebene Bedeutung beigemessen wird. Seine Erklärung zerfällt in zwei Teile: ( lässt sich in zwei teilen ? Is «zerfällt» in some way pejorative ?)
Im ersten Teil legt Lindsay dar, dass der Marxismus eigentlich «Marxtum» heissen sollte, weil er ein leicht durchschaubares Surrogat für das Christentum ist. Dies, argumentiert Lindsay, lasse sich eindeutig Marxens Notizbücher aus den Jahren 1844-1847 entnehmen, welches zwar längst nicht so berühmt sind wie sein Kapital aus dem Jahre 1867, möglicherweise jedoch weit bedeutender und interessanter. Im zweiten Teil zeigt Lindsay, dass das philosophische System von Marx als Nachfolger des Subjektivisten Kant und des Evolutionisten Hegel die These von einer konstanten Evolution vertritt, so dass die kommunistische Revolution sich nicht nur entwickeln kann , sondern, wie Lenin sagte, sich je nach den Umständen jedes bestimmten Zeitalters entwickeln muss . Und in der Mitte des 20. Jahrhunderts propagierte ein weiterer jüdischer Denker, Herbert Marcuse (1898-1979), sehr erfolgreich die Theorie, die Arbeiterklasse tauge nicht länger als Hebel für die Revolution; an ihre Stelle müsse die Rasse treten! Dies liefert eine Erklärung für die quasi-religiöse Bedeutung der «Rasse»: Sie ist als Instrument gedacht, mit dem die Welt auch künftig auf den Kopf gestellt werden soll.
Eine Religion, um die Welt auf den Kopf zu stellen? Ja, das ist der Kommunismus, den Winston Churchill als «Christentum mit einem Tomahawk» bezeichnet hat und Pius XI . als «Messianismus des Materialismus». Um das Jahr 1851 herum hörte der englische Dichter Matthew Arnold (1822-1888) in der Brandung an der Küste von Dover «das melancholische, langsam zurückweichende Rauschen des Glaubens rund um die Welt». Und als das Christentum wie das Meer bei Ebbe zurückwich, hinterliess es eine unendlich grosse Leere im Geist und Leben der Menschen, die mit etwas ausgefüllt werden musste – mit irgendetwas , wie Chesterton sagte, doch vorzugsweise mit etwas, das fähig schien, die geistigen Bedürfnisse des Menschen so zu erfüllen wie zuvor das Christentum. Und das, meint Lindsay, habe der Marxismus vermocht und vermöge es immer noch. Somit habe Marx weit mehr als bloss eine politische und gesellschaftliche Theorie vorgelegt. Er habe eine Theologie umrissen, eine vollständige Theorie der Menschheit und der menschlichen Natur. Zählen wir nun verschiedene Merkmale des christlichen Glaubens auf, um zu erkennen, wodurch Marx sie ersetzt:
Das Christentum bekennt sich zu einem Gott, der ein Ziel und ein Ende für die Welt gesetzt hat; sein Wesen ist real und stabil (Ontologie) sowie erkennbar (Epistemologie). Es gibt ein Königreich Gottes, das der Mensch im Himmel erwerben kann, doch auf Erden ist der Garten Eden durch die Erbsünde verlorengegangen, mit allen aus ihr hervorgehenden Sünden. Allerdings besteht die Möglichkeit der himmlischen Erlösung von der Sünde durch Jesus Christus, unseren Retter und Heiland.
Nun zu Marx. Er wirft jeden wirklichen Gott über Bord und ersetzt Ihn durch den Menschen. Die Religion ist für Marx nichts weiter als «Opium für das Volk». In der marxistischen Ontologie mag das Sein zwar real sein, doch stabil kann es unter keinen Umständen sein, weil es sich fortwährend weiterentwickelt (vgl. Hegel), und es ist nicht objektiv, sondern lediglich subjektiv erkennbar (vgl. Kant).
Nichtsdestoweniger hat das Leben des Menschen auf Erden einen Endpunkt und ein Ziel, und zwar den Triumph der sozialistischen Revolution, dank der alle Menschen in kommunistischer Harmonie leben und durch die sie das Königreich Gottes auf Erden sowie den Garten Eden wiederherstellen werden. Die Erbsünde, welche alle nichtsozialistischen Gesellschaften verdirbt, ist das Privateigentum, weil es eine Arbeitsteilung hervorruft, die ihrerseits soziale Verhältnisse erzeugt, die durch Beherrschung, Ausbeutung und Entfremdung charakterisiert sind. Somit schafft der Kommunismus das Privateigentum ab (vgl. Klaus Schwab) und hebt auch alle Klassenunterschiede auf. Es wird eine universale Erlösung geben, sobald der Mechanismus des Staates nicht länger nötig sein wird, um universale Gleichheit zu gewährleisten. Bis es so weit ist, müssen alle Menschen auf der Seite der Revolution stehen und mit ihr sowie für sie arbeiten, um dieses Paradies auf Erden zu errichten, wo der Mensch Gott sein wird.
Man sehe Lindsay selbst auf theepochtimes.com/james-lindsay-the-roots-of-the-new-race-marxism. In der nächstwöchigen Ausgabe dieser «Kommentare» wird der zweite Teil von Lindsays Ausführungen über die Wurzeln des heutigen «Rassismus» angeführt.
Kyrie eleison.
Das wahre Ziel von Karl Marx ist, Gottes Burg zu schleifen.
Wann aber diese Wahrheit wird der Mensch endlich begreifen?